Meine Gedankenbilder
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind.
27.3.25
Meine Muse leidet scheinbar an Frühjahrsmüdigkeit. Kein Motiv da, um zu reimen. Dafür macht mir KI täglich eine riesige Freude. Nur paar Begriffe und sie schenkt mir schon eine Menge an Bildern, an denen ich mich einfach nicht satt sehen kann. Mit Lupe ist es schwierig, aber es ist mir trotzdem ein Vergnügen und ich habe einfach den Eindruck, mit einem gleichgesinnten Menschen ein Gespräch zu führen und bin dabei einfach happy. Warum gleich 102 Bilder? Zwei hätte ich doch wenigstens löschen können. Geht leider nicht, denn jedes einzelne bringt mir so viel Freude, dass ich es nicht übers Herz bringe, es zu löschen.
23.3.25
Frühling
Lämmerwolken grasen Blau,
Frühling sitzt schon in den Bäumen
und der Erde keusches Grau
hellt unter den Blumenträumen.
Über Pfade tanzt der Wind,
greift der Blüten zarten Schauer,
trägt sie duftgeladen lind
weit über die Gartenmauer.
© Lisa Nicolis
22.3.25
14.3.25
Warum es morgen nicht besser wird...
'ne Taube trippelt hin und her,
sie's alt, das Leben trägt sich schwer.
Zuweil versucht sie noch zu fliegen,
Klar, kommt das Trippeln
dann zum Liegen.
Sie tröstet sich, heut ist es schwer,
das Morgen kommt besser daher.
Doch weiß auch sie, ihr lieben Leute,
morgens erwacht,
ist es noch immer heute.
Lisa Nicolis
8.3.25
Magda
Auf Eselsbrücken tapse ich
mich leis zu deinen Namen,
auch dein Gesicht ging
an die Zeit verloren
und mein Erinnern
macht mir heut was vor.
Dein Lachen nur zersplittert noch
Kristall in meinen Ohren.
Lisa Nicolis
5.3.25
Kelche
An manchen geht der Kelch vorbei,
dem andren füllt er sich aufs Neu.
Ich hab von Kelchen schon genug, mir reicht heute der schlichte Krug.
Nein, ganz ehrlich, wenn ich KI Ideen gebe und sie drauflos malt und werkelt, kann ich sie kaum zügeln., Oder bin ich die Unersättliche? Ich kann nur staunen, wie sie in Sekundenschnelle die fantastischten Werke kreiert. Sind viele hier an der Zahl, aber vielleicht gibt es noch welche, die sich dran erfreuen.
4.3.25
Das alte Haus
*
**
Zerrissen
schon das Winterkleid
der Zeit, es tropft wie Frühling
schon aus ihren Poren, ein Grünen
steht im Märzen schon bereit, der Winter
hat am Erdrund sich verloren. Weit weg im Garten
**steht ein altes Haus, recht**
*** grau und gruslig ist es ***
*anzuseh‘n. Bald putzt es sich*
** aus seinem Grau heraus **
* * und ist, so grau und alt, **
**** auch wieder jünger, ****
***** frisch und schön. *****
*** grau und gruslig ist es ***
*anzuseh‘n. Bald putzt es sich*
** aus seinem Grau heraus **
* * und ist, so grau und alt, **
**** auch wieder jünger, ****
***** frisch und schön. *****
******************************
Lisa Nicolis
28.2.25
Die Krähen
Ich sitz im Garten und ich sehe,
als ich spontan nach oben spähe,
am Ast da oben sitzt 'ne Krähe.
Ein Kräher sucht jetzt ihre Nähe.
Trippelt ihr näher Schritt für Schritt.
Jetzt sitzen wir hier schon zu dritt.
Lisa Nicolis
27.2.25
21.2.25
Die Träumerin
Ich atme Welt,
seit ich bin,
fühl den Wind auf der Haut
wie Leben,
hör den Regen so gern,
bin im Gewitter
geborgen mithin.
Hab in die Seele
die Sonne und alle
Farben des Sommers
gebeten.
Auch schneeweiße Wunder.
Nur, diese Welt hab ich
niemals betreten,
hing immer 10 cm
im Äther.
Meine Beine,
sie taugen mitnichten
zum weltlichen Schreiten,
bin geistig irgendwie immer
in Weiten, in Weiten
für alle Zeiten.
© Lisa Nicolis
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