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Meine Gedankenbilder
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind.
28.1.26
24.1.26
Traumgängerin
Irgendwann brach die Nacht entzwei,
Wege zum Träumen wurden frei,
flossen wie Wellen mit einher,
wurden zu Weiten und zu Meer.
Ich wurde auch zu Welle, Gischt,
in der des Mondes Schein zerzischt.
Mit Silberstaub das Himmelszelt
mein Wogenrauschen mir erhellt.
Ich wurde brausend Nebel, Schaum,
Traumgängerin, ein Hauch von Traum.
Ich wurde eins mit meiner Nacht.
Bin morgens leider aufgewacht.
© Lisa Nicolis
23.1.26
Dies Jahr die Krähen
Diesjährig sind all meine Krähen
so stumm. Sie fliegen herum, sie stürzen sich vor meinem
Fenster im Flug, in Scharen, vorbei. Kein Ton und kein Schrei! Das so traute Krah,
ist nun nicht mehr zu hören, als wollten sie niemanden stören, als hätte
sich Furcht in ihr Gleiten gestaut, als wollten
sie sagen:
Ihr seid uns
zu laut
!!
!
@Lisa Nicolis
22.1.26
Was ist nah und was isr fern?
Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern,
doch wie viel Uhr es allemal
gerade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.
Ich glaub, da wär es logisch,
sich richtig anzustrengen,
die Wanduhr auf 'nen Nagel
an der Venus aufzuhängen.
Das Pro und Contra
könnt ihr Lieben euch ersparen.
Mir fehlt, um rauf zu kommen, eh
der adäquate Karren.
@Lisa Nicolis
21.1.26
20.1.26
Lady in Red
Die Worte,
die du jetzt liest,
kehren nie mehr
zu mir zurück,
hängen
an deinem Blick,
durchziehen
kurz deine Seele.
Dann werden
uns neue
Ereignisse geboren
und meine Worte
gehen dir
und auch mir
verloren.
© Lisa Nicolis
19.1.26
Nachts am Fenster
Im All drüben sonnt sich jetzt mächlich der Mond,
die Mitternacht friert vor sich hin,
vorm Fenster, wo immer noch Januar wohnt,
greift ein Ast nach dem Sternbaldachin.
Beim Nachbarn da flattert noch unruhig 's Licht,
der Fernseher hat keinen Schlaf.
Der Nachbar nur sieht das Geflattere nicht.
Er ruht in den Kissen wohl brav.
Und wäre beim Nachbarn das Fernsehn nicht an,
wär dieses Gedicht ein Genuss,
wär pure Romantik und Dudeldei dran.
So gibt's nur 'nen dämlichen Schluss.
Lisa Nicolis
13.1.26
Der Mond
Wenn abends meine Blicke noch versinken
im Weltall, um den Sternenmix zu trinken,
dann hört er sachte auf, sich noch zu drehen,
um still in meinen Augen auf zu gehen.
So schlendern wir zusammen ein paar Schritte,
hoch oben in der Welten dunklen Mitte.
Er gleitet dann, wie stets, ganz ohne Schweifen
zurück in seine Welt auf Silberstreifen.
@Lisa Nicolis
12.1.26
Schneeverwehen
Im hellen Licht unsrer Laterne
verwirbeln sich Millionen Sterne
und landen windböenzerfetzt
am Erdboden, ganz dicht vernetzt.
Das leise Rieseln ist Geschichte,
als tobten tausend schlimme Wichte
hoch oben auf dem Himmelszelt
und schütteten weiß diese Welt.
Ich kann es durch das Fenster sehen,
das märchenhafte Schneeverwehen.
Ist es auch wild und ungestüm,
als würd die Welt an Zauber blühn.
Die Weihnacht und das neue Jahr,
die sind vorüber und fürwahr
ist hier der Star, zwar kalt und pur,
nur dieses Wunder der Natur.
@Lisa Nlicolis
31.12.25
Es rieselt
Sieh, es rieseln wieder Sterne...
welch ein Wunder, welche Pracht!
Überall kristall'ne Ferne
schenkt dem Tag sich und der Nacht.
Welch ein Duft von Frische, Winter,
welch ein Traum, welch ein Pläsier,
welch ein Glanz im Blick der Kinder!
Wolke, oh wie dank ich dir!
Dass du über Berg und Höhen
auch bei uns dich gütig zeigst!
Lässt an Bäumen es uns sehen,
wie du blütenweiß verzweigst.
Dass die Wege, und die Pfade
wieder voll von Zauber sind,
überströmt mit Freud mich grade
und ich freu mich wie ein Kind.
Lisa Nicolis
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