Die Skizze
Den sanften Schein das Aug sich holt,
der Blick in ihm so warm verweilt.
Das Antlitz hat sich kurz entrollt,
mit Eleganz die Stille teilt.
Der Hut mit seiner vollen Pracht
wirft Schatten auf das sanfte Lid,
als ob das Licht hier Pause macht
und leise in die Seele flieht.
Die Blume, ist sie Schutz, ein Spiel?
Ein stummer Wink, der uns berührt?
Als hätte sie ein sich'res Ziel,
das uns in eigne Träume führt.
Lisa Nicolis
Meine Gedankenbilder
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind. Die Bilder sind mit KI von mir erstellt
3.11.26
Die Skizze
2.11.26
Der Weg in den November
Ein Pfad, aus purem Sonnengold,
mit dichtem Pinselstrich erzählt,
wohin das viele Blattgold rollt
und leis des Herbstes Tage zählt.
Die Bäume stehen tief im Licht,
in Gelb und Ocker windgewiegt,
wo auch mein herbstliches Gedicht
nun schweigend in dem Farbmeer liegt.
Der Himmel glüht in sanftem Schein,
die Sonne steht als heller Kreis
und lädt die müde Seele ein
Struktur, so borkig, bunt und dicht
hat Zeit und Sorgen sanft verbannt,
verpinselt hier, aus purem Licht,
von einer warmen Künstlerhand.
Lisa Nicolis
24.10.26
Windgezaubert
das längst
Lisa Nicolis
23.10.26
Urgestein
geboren aus dem Stoff des Traums,
zeigt sich hier stumm ein Angesicht,
ursteinern, in metall’nem Licht.
Gebild wie Gold, von Zeit geprägt,
zerklüftet, es nur Spuren trägt,
wie Pfade, die durchs Dunkel führ'n,
wo fremde Welten sich berühr'n.
Lisa Nicolis
22.10.26
ergänzung
ergänzung
20.10.26
19.10.26
Das Wolkenmädchen
Schwarm seid'ner Fische,
der wie'n Traum durch alle Wolken drängt.
An Fäden- Perlen, Sterne,
ein Leuchten wie Magie
aus zaubervoller Himmelsferne.
Lauscht Rauschen
-dieses Wolkenmädchen,
wenn die Juwelen Fünkchen tauschen.
Im Haar -der Sterne Schein,
und Muscheln, und es schläft
sich hier ins Wunder Ewigkeit hinein.
Ist sie des Meeres letzter Kuss?
Dem Mond der hellste Schein?
Oder ein Märchen, das man nicht erzählen muss.
17.10.26
Wenn ich zaubern könnte
Für jede Träne, die ihr weint,
wär jedem Vater Geist geschenkt,
damit er nie an Waffen denkt,
nicht Grenzen baut.
Nachbarn vereint,
dem eignen Blut Frieden beschert.
Ich schenkte euren Müttern Korn,
für frisches Brot aus eigner Hand
und ruhige Zeit im ganzen Land,
befreit von Kummer
und von Zorn.
Dass Duft das Haus mit Wärme füllt
und sich die Angst in Hoffnung hüllt.
Damit ihr Kinder dieser Welt,
in Freiheit eure Kindheit lebt,
wo keine Zuhaus in Trümmern bebt
und auch der Frieden
ewig hält.
Ein Leben, unbeschwert und frei
-und alle Tränen wär'n vorbei.
Lisa Nicolis
15.10.26
Birkenwald
Birkenwald
Die Birken haben würdevoll
den Sommer abgelegt,
die weißen Stämme leuchten nur konstant
und paar vergessne Blätter,
einfach so vom Wind bewegt,
noch sonnen sich im herbstdurchwobnen Land.
Kopfüber steht der Hain
im nahen Wasser und er zieht
'ne Weile mit und springt von Stein zu Stein
und träumt von einem neuen Jahr,
das wieder grünt und blüht
und er wird hier aufs Neu am Rauschen sein.
Es wird der Bach noch viele Wasser
tragen und ganz bald
wird auch der Frost verweilen hier im Hain.
Doch selbst im Frost kehrt Hoffnung
still und unaufhaltsam ein-
in jedem Ende wird ein Anfang sein.
Lisa Nicolis
14.10.26
Im Dämmerschein
Im zarten Dämmern verborgen,
Sie umtanzt all das Blühen,
als trügen die Schwingen
10.10.26
Oktobertag
Oktobertag
Die Augen trüb,
sonst säh ich auch
die Stämme beben
unter dem Kronenschaukeln,
Ästewiegen.
Und unterm Blattgewirbel,
manche schon entschweben,
schmetterlingsgaukelnd,
zu Staub zuerst und Ende
und werden still tönerne Hände,
die unsre Erde und das Leben halten,
sie nähren
und sie neu gestalten.
Und was sich hier im Winde
windet heut,
ist Zeit,
ist Kreislauf
ist die Ewigkeit.
Lisa Nicolis
9.10.26
Oktober
Oktober
In Brauntönen schweben
Gedanken mir zu
aus den Bäumen.
Oktober setzt bunt sich
in allen Verstecken nun fest.
Das Blechschaf
wird heut noch
die Wildblumenwiese räumen,
der Herbst baut in sonnmüden Ästen
sein dürftiges Nest.
Und irgendwann sind sie geplündert,
die herrlichen Kronen.
Die Blicke nun greifen so blattfrei
und ängstlich hinaus,
wo lautlos des Sommers
verborgene Restwelten thronen
und wo bald in Allem der Winter
sich sucht ein besinnlich Zuhaus.
Lisa Nicolis





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