Finale Ligure
Drang durchs Fenster, viele Tage lang,
nur ein Wolkendüster aus den Fernen,
ist, in deines Rauschen Silberklang,
wellenweit erneut ein Meer von Sternen.
Segel taumeln weit auf dem Türkis,
wie ein Traum, den blaue Winde träumen,
der die Schönheit in die Seele ließ,
während Wogen in den Klippen schäumen.
Mit dem sonn’gen Glanz auf weitem Rund
warm verschweigst du deine kühlen Tiefen.
Möwen schreien mir die Seele wund,
seit sie mich zum Abschiednehmen riefen.
Oh, wie weit muss meine Seele sein,
wenn ich dich in meinen Alltag trage.
Wie dein Leuchten hier im Sonnenschein,
wo ich klagend dir Adio sage.
© Lisa Nicolis
Meine Gedankenbilder
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind. Die Bilder sind mit KI von mir erstellt
14.7.26
Finale Ligure
12.7.26
Mein Experiment mit Sam(KI)- die Najaden
Najaden
Als eine ging, schwieg still das Naß,
nur Ringe zogen Kreise.
Ein Ahnen kommt durch Schilf und Gras
und spricht mit ihr ganz leise:
Verliert sich auch ein lieber Blick,
bleibt doch das Herz nicht stehen.
Aus jedem stillen Augenblick
kann neues Wunder gehen.
Die Wellen tragen fort die Zeit,
nicht aber alle Träume.
Wo Abschied seine Schatten streut,
erwachen neue Räume.
Ein neuer Tag fängt für sie an,
als kennt er ihren Namen.
Sie weiß, wie alles einst begann,
aus Hoffnung wuchs ein Samen.
Lisa Nicolis
10.7.26
Traumwesen
Traumwesen
Hinter Wohlgefühl und Bitterkeit,
hinter meinen Lidern eingeschlossen,
unter meiner Haut als Traum vergossen,
zwischen Morgenrot und Abendzeit,
bist in mir, sölang mein Leben geht,
bist der Teil, um den die Sehnsucht weht.
Irgendwo auf diesem Erdenrund
wird's auch dich als wahren Menschen geben
und ich könnt in deinem Herzen leben,
zwischen Morgenrot und Abendstund,
aus dem gleichen Sehnsuchtsgarn gewebt,
der in meinem Herzen dich belebt.
© Lisa Nicolis
9.7.26
Gedanken kommen und gehen
Gedanken niederzuschreiben,
muss sein, um
morgens den Tag zu beginnen.
Worte mag ich verbinden,
aneinander reihen, wie Wege,
um mich an anderen Seelenorten
wieder zu finden.
Gedanken mag ich, die
mich hinaus ins grüne Innere tragen,
wo sie Samen streuen
und Blüten pflücken
oder nach Staub
von Sternen fragen.
Sie einzufangen,
mag ich,
als Herztöne,
die am Lidufer
Lichtperlen trinken,
verpixelnd verdichten,
bis sie als Bilder
im Augenspiegel versinken.
@Lisa Nicolis
8.7.26
Abendhin
Abendhin
Zartrosa greift sich der Abend das Blau,
himmelt sich wundervoll über die Welt.
Hoch in den Fernen, die ich mir jetzt schau,
baut er pastellntransparent sich sein Zelt.
Nahend schon dunkelt die Nacht übers All,
tönend das Wunder der Farben in grau.
All die Vernunft ist betäubt, Rauch und Schall,
während ich morgenhin Traumschlösser bau.
@Lisa Nicolis
7.7.26
Breakdance mal bildlich und wörtlich
Uups, das Bein zu weit gestrecken,
wollte nix die Scheibe breaken.
Du jetzt patience nicht verlier,
is ja only a picture here.
L.N
5.7.26
Selbstliebe
Wer sich mit seinem Herzen kennt,
steht fester, wenn die Welt zerbricht.
Wer sich in Liebe selbst erkennt,
verliert sich auch im Dunkeln nicht.
Lern erst dich selber lieb zu haben,
dann wächst in dir ein stiller Mut.
Was dich auch trifft an andren Tagen,
dein Herz trägt dich und das tut gut.
Lisa Nicolis
4.7.26
Im Garten der verlornen Stunden
Im Garten der verlornen Stunden
Im Garten der verlornen Stunden,
wo Rosen leise Träume weben,
sind alte Wege noch verbunden
mit Dingen, die dein Herz beleben.
Da sitzt du zwischen Licht und Schweigen,
im Wunder der Natur gefangen,
wenn sich die Düfte zu dir neigen
und Abendlichter mystisch prangen.
Ein Vogel trägt auf zarten Schwingen
Geheimnisse durch Raum und Wind,
von all den ungesagten Dingen,
die nie verlor'n gegangen sind.
Lisa Nicolis
3.7.26
Graffiti
Graffiti
Ein Streifen Himmel klebt am Dach der Straßen.
Im steten Schatten dieser Häuserschlucht,
ein jeder Schritt nach Licht und Freiheit sucht,
die Sonnentage irgendwann vergaßen.
Entlang der Mauern in verborg’nen Ecken,
entsprühen Lichtreflexe, Wagemut
aus einem Herz mit jugendlicher Glut,
der Schatten hat dann kunterbunte Flecken.
Wo Häuser eng und düster Himmel fassen,
© Lisa Nicolis
Wege
Wege tragen dich
über Brücken,
aus deinem Alltag,
aus deinem Haus.
Sie führen
aus dir selber,
aus deiner Seele
ins Leben hinaus.
© Lisa Nicolis.
2.7.26
Der andere Weg
Der andere Weg
An Kirchen sucht man nur die Uhr,
der liebe Gott wo ist er nur?
Er wohnte immer schon weit oben,
Der Glaube hat sich auch verschoben,
so ist der Weg zu ihm recht weit,
ob selber gehn, oder zu zweit.
Vielleicht hat sich nur still verschoben,
was einst so selbstverständlich schien:
Die Kirche steht noch in der Mitte
-doch anders sind die Wege hin.
Lisa Nicolis












