Nur aus einem offnen Buch weiten sich Wege,
die dich die Horizonte sehen lassen,
die die Wirklichkeit oft verbirgt.
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind. Die Bilder sind mit KI von mir erstellt
Nur aus einem offnen Buch weiten sich Wege,
die dich die Horizonte sehen lassen,
die die Wirklichkeit oft verbirgt.
Finale Ligure
Drang durchs Fenster, viele Tage lang,
nur ein Wolkendüster aus den Fernen,
ist, in deines Rauschen Silberklang,
wellenweit erneut ein Meer von Sternen.
Segel taumeln weit auf dem Türkis,
wie ein Traum, den blaue Winde träumen,
der die Schönheit in die Seele ließ,
während Wogen in den Klippen schäumen.
Mit dem sonn’gen Glanz auf weitem Rund
warm verschweigst du deine kühlen Tiefen.
Möwen schreien mir die Seele wund,
seit sie mich zum Abschiednehmen riefen.
Oh, wie weit muss meine Seele sein,
wenn ich dich in meinen Alltag trage.
Wie dein Leuchten hier im Sonnenschein,
wo ich klagend dir Adio sage.
© Lisa Nicolis
Najaden
Als eine ging, schwieg still das Naß,
nur Ringe zogen Kreise.
Ein Ahnen kommt durch Schilf und Gras
und spricht mit ihr ganz leise:
Verliert sich auch ein lieber Blick,
bleibt doch das Herz nicht stehen.
Aus jedem stillen Augenblick
kann neues Wunder gehen.
Die Wellen tragen fort die Zeit,
nicht aber alle Träume.
Wo Abschied seine Schatten streut,
erwachen neue Räume.
Ein neuer Tag fängt für sie an,
als kennt er ihren Namen.
Sie weiß, wie alles einst begann,
aus Hoffnung wuchs ein Samen.
Lisa Nicolis
Traumwesen
Hinter Wohlgefühl und Bitterkeit,
hinter meinen Lidern eingeschlossen,
unter meiner Haut als Traum vergossen,
zwischen Morgenrot und Abendzeit,
bist in mir, sölang mein Leben geht,
bist der Teil, um den die Sehnsucht weht.
Irgendwo auf diesem Erdenrund
wird's auch dich als wahren Menschen geben
und ich könnt in deinem Herzen leben,
zwischen Morgenrot und Abendstund,
aus dem gleichen Sehnsuchtsgarn gewebt,
der in meinem Herzen dich belebt.
© Lisa Nicolis
Abendhin
Zartrosa greift sich der Abend das Blau,
himmelt sich wundervoll über die Welt.
Hoch in den Fernen, die ich mir jetzt schau,
baut er pastellntransparent sich sein Zelt.
Nahend schon dunkelt die Nacht übers All,
tönend das Wunder der Farben in grau.
All die Vernunft ist betäubt, Rauch und Schall,
während ich morgenhin Traumschlösser bau.
@Lisa Nicolis
Uups, das Bein zu weit gestrecken,
wollte nix die Scheibe breaken.
Du jetzt patience nicht verlier,
is ja only a picture here.
L.N
Im Garten der verlornen Stunden
Im Garten der verlornen Stunden,
wo Rosen leise Träume weben,
sind alte Wege noch verbunden
mit Dingen, die dein Herz beleben.
Da sitzt du zwischen Licht und Schweigen,
im Wunder der Natur gefangen,
wenn sich die Düfte zu dir neigen
und Abendlichter mystisch prangen.
Ein Vogel trägt auf zarten Schwingen
Geheimnisse durch Raum und Wind,
von all den ungesagten Dingen,
die nie verlor'n gegangen sind.
Lisa Nicolis