Diese Berliner Straßen...
Mein Rollstuhl ist seit gestern da,
heut ruckele ich, hopp- sassa,
gemächlich über Stock und Stein.
Das Leben kann auch lustig sein.
Nur leider sind die Straßen hier
eher fürs Frauchens Wau -getier,
denn jedes Hopp und das Sassa
bringt mir, trotz Freud, mein Drama nah.
Zu Hause steige ich vom Pferd
und bei Berührung mit der Erd
du glaubst es nicht, es ist kein Prank,
ich wurd im Rollstuhl oceankrank.
Echt, bin jetzt, richtig syndromal,
wie ein Tourist bei Hai und Wal.
(Nun meckere nicht über'n Prank,
denn ich bin ehrlich ostseekränk.)
Lisa Nicolis
Da das Gedicht einen wahren Hintergrund hat, seien alle
Rollifahrer der Gegenwart und Zukunft gewarnt, beim zweiten
Mal Rollifahren, die größte Geschwindigkeit einzuschalten.
Selbst wenn man merkt, dass der Partner längst nicht so weit
ist! Jäh! Und welch Spaß das macht, sich auf der Stelle zu
drehen!
Schnellfahren, das geht auf dem Land, aber nicht in einer
Großstadt mit holprigen Gehwegen und halbherzig
abgesenkten Bordsteinen.
Danach sieht der Partner besser aus...
Danke KI,Sam, dass Du allen Blödsinn mitmachst.