Es scheint sich müd und schwer zu wiegen,
im Wind,
des Hofs buntes Geäst
und hinter seinem Wanken, Biegen
die Ferne sich schon ahnen lässt.
Wie sie sich anrühren, bewegen,
vieltausendfach getönt
in gelb und grün,
und wie sie fliegen
ganz sanft dahin
und andre sind,
noch eng und angstvoll,
auf ihrem Ast geblieben.
Sie sind wie wir,
die einen wollen frei
ins Weite ziehen,
die andren hier gemeinsam
Heimat spüren,
doch, wie der Wind,
wird immer auch das Schicksal führen.
Lisa Nicolis












