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13.1.26

Der Mond

 



Wenn abends meine Blicke noch versinken
im Weltall, um den Sternenmix zu trinken,
dann hört er sachte auf, sich noch zu drehen,
um still in meinen Augen auf zu gehen.


So schlendern wir zusammen ein paar Schritte,
hoch oben in der Welten dunklen Mitte.
Er gleitet dann, wie stets, ganz ohne Schweifen
zurück in seine Welt auf Silberstreifen.



@Lisa Nicolis

12.1.26

Schneeverwehen





Im hellen Licht unsrer Laterne
verwirbeln sich Millionen Sterne
und landen windböenzerfetzt
am Erdboden, ganz dicht vernetzt.

Das leise Rieseln ist Geschichte,
als tobten tausend schlimme Wichte
hoch oben auf dem Himmelszelt
und schütteten weiß diese Welt.

Ich kann es durch das Fenster sehen,
das märchenhafte Schneeverwehen.
Ist es auch wild und ungestüm,
als würd die Welt an Zauber blühn.

Die Weihnacht und das neue Jahr,
die sind vorüber und fürwahr
ist hier der Star, zwar kalt und pur,
nur dieses Wunder der Natur.

@Lisa Nlicolis