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17.9.21

Herbst in mir


Allein mit den Gedanken,
kann ich sie nur an mich verschweigen.
Aus diesem bunten Reigen,
mit Denkdrehwurm, launigem Wanken,
entkomm ich wohl nicht.

So flüchte ich ins Gedicht.
Auch hier keine Türen,
die herein zu mir führen.
Nur dieses Fenster hin zur Welt,
das schwarze Tastenfeld,
tun so, 
als würden sie mich auch spüren.

Hinaus aus diesem Schweigen!
Nur schreiben, schreiben,
für die Gedanken Worte finden,
um sie in Reime einzubinden.

Sie dann beflügeln, fliegen lassen
durch milchdurchtränkte Sternenstraßen,
in die Unendlichkeit hinaus.

Nur ich bleibe wieder alleine,
gedankenlos, zu Haus.

© Lisa Nicolis

4 Kommentare:

  1. Besinnliche Gedanken liebe Lisa,
    etwas traurig, aber dennoch sehr poetisch geschrieben.
    Gedankenlos wirst Du niemals sein...
    Sei lieb gegrüßt von Herzen, alles Liebe wünsche ich Dir, Karin

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  2. Danke dir, meineliebe Karin fürs Feedback.Manchmal ist es so öde, dass man einfach nur Bildergewirbel im Kopf hat und keine bestimmte Gedankengänge. Und ein anderes Mal hast du einen Mühlenstein im Kopf von all dem Gedankenchaos.Alles Liebe, Lisa

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  3. Hallo meine liebe Lisa, ja es herbstelt in der Natur und auch in unserem Leben.Deine Worte haben mich erreicht, mögen auch meine guten Wünsche und Gedanken dich erreichen.So ganz allein bist du nicht,drück dich ganz lieb.♡
    Deine Helga

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  4. Helgalein, sehen wir es mal so, der Herbst ist nur ein Anlauf zu einem neuen Frühling. Auch wenn der Acker in unserem Gesicht nicht mehr grünt und blüht, er widerspiegelt die Vielfalt der Früchte, die wir geärntet haben. Alles Liebe, Lisa.

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!