Ein Gnom im Walde, still und klein,
versteckt im Moos bei Mondenschein.
Er wacht und wandelt, alt und weis,
im Einklang mit dem Wald ganz leis.
Sein Bart so lang, sein Blick so klar,
er sieht alles, wie's wird und war.
Im Dämmerlicht, so flüchtig, sacht,
bewacht er stets des Waldes Pracht.
So lebt er dort, jahrein, jahraus,
im Wald, sein blattgrünes Zuhaus.
Und sollten wir durch Wälder gehn,
könnten vielleicht auch wir ihn seh'n.
Lisa Nicolis

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