© Lisa Nicolis
Collagen, die ich erstelle, ohne zu ahnen, wie sie aus sich aufbauenden Gefühlen entstehen, Gedichte, die einfach Gedankenblitze sind. Die Bilder sind mit KI von mir erstellt
© Lisa Nicolis
Zum
offnen Fenster rein,
zerstäubt ganz fein,
strömt, morgenkühl,
ein
Ozean.
Oder sind's Tränen,
Schweiß
gar,
simultan?
Ist es ein Binnenmeer
aus
Tau?
Entglitt ein Bausch
dem
Wolkenstau?
Egal,
ich reiß mich täglich
an
den Riemen.
Atmen ist schwer.
Ich bräuchte dringend
Kiemen.
©
Lisa Nicolis
© Lisa
Nicolis
Fernschlafen möchte
ich,
menschenfern mich
verliegen
unter schattigen
Armen,
wenn auch nur sonnenlang,
vielleicht nur noch heute.
©Lisa Nicolis (1995)
Flügel, die
im Morgen kreisten,
Duft von wilden
Kräutern stahlen,
Tauperlen,
von weitgereisten
Sonnengrüßen
bunt bemalen,
und ein Tag
auf leichten Füßen
mögen heute
dich begrüßen.
©Lisa Nicolis
© Lisa Nicolis
Besitzt man übermäßig viele,
ist es nicht schwer, Wörter zu finden.
Doch aus dem wenig, das sie hat,
versucht sie Reim an Reim zu binden,
macht sie den Vers zum Spaß am Spiele.
Unter 'nem lyrikblassen Dunst,
entsteht im Nu Silbensalat.
Sie hofft, dass nach dem Wohlgenuss
mancher die Finger lecken muss,
weil selbst ein Appel und ein Ei,
doch etwas hat.
Aus nichts
wenig zu schaffen,
mein ich,
ist -Kunst!
© Lisa Nicolis