.

22.9.24

Neues Zuhause


Der Regen hat hier einen anderen Klang. 
Er rollt Blatt zu Blatt, jeden Baum entlang,
er fällt zur Erde, so leis Laut und Ton
und sickert zwischen den Gräsern davon.

Vor kurzem noch, mitten in meiner Stadt, 
da klopften die Tropfen am Sims sich ganz platt
und stoben blechern getönt auseinand',
sich Wunden reißend an Beton und Wand.

Es regnet, 's ist schummrig und kalt in mir.
Die Seele weilt weit weg, umhüllt vom Hier.
Mich hält es so fest, das Hier, kann nicht fort.
In meinen Träumen dann weil' ich dort.

Lisa Nicolis

21.9.24

Septemberabend

 


Aus allen Uhren 
fallen die Stunden,
mondhell und träg. 
Aus dem Kalender
die Sonnentage,
aus meiner Erinnerung
ich selbst
und die Blätter fallen,
fallen
aus den Bäumen,
müde und gelb.
Aus dem Herbstanfang
in das Sommerende.

Lisa Nicolis

Hallo, Karin, hallo Welt, ich bin wieder da, auf wackligen Beinen, mit dem Versuch, da anzuknüpfen, wo es zerrissen wurde. Ein Versuch nur, ohne zu wissen, ob ich meine Freude am Bloggen wiederfinde.


29.6.24

Sommer in mir


 Noch Sommer in mir,
verfangen in meinem Kleid
und auf meiner Haut.

Doch der blaue Kalender
zählt die blumigen Tage.

© Lisa Nicolis

25.6.24

Ich liebe dich Leben

Ich liebe dich Leben
und blühe 
in meinem Seelengarten
dir Rose entgegen.
Doch streu mir die Dornen
nicht unentwegt
auf den Weg
 zu dir.

 
Lisa Nicolis

24.6.24

Das Weglachen

 Gute Laune und Lachkraft
hatte ich schon immer besessen,
nur der Grund dazu hatte mir gefehlt.
Den hätte ich gerne gehabt.

22.6.24

Dada


schre idei nens chmer zindi ewel thina us
eswer denihnn urdi ehö rendi eihns cho nerfa
hrenhab en

--

 Auch der Unsinn hat einen Sinn.

21.6.24

Im Wald


Blätterrauschen, Waldgeflüster,
graue Borken moosbestückt.
Schlanke Stämme, dichte Kronen,
Wanderlaune- weltentrückt.

Vogelzwitschern, scheue Rehe,
Fuchsbau unterm Wurzelwerk.
Zwischen Laub- und Strauchgewirre
Tannen, stolzer Augenmerk.

Sonnenfunken, windbetrunken,
dringen spärlich durchs Geäst,
dran sich Wald- und Lebensgeist durchs
Flimmern leicht betören lässt.

Auf den humusreichen Pfaden
hör ich wie der Kuckuck ruf
und ich wandle wie verwandelt
durch den frischen Nadelduft.

Gott hat diese Welt erschaffen,
-vollkomm’ne Architektur.
Doch den Wald hat er gezaubert
wohl als Krönung der Natur.

© Lisa Nicolis



Meine Gedichte kann ich leider nicht mehr an die Bilder anpassen.

20.6.24

Abends


Unter'm Baldachin im seichten Dämmerschein,
wo das Licht in weichen Wellen ebbt,
die Dryaden feiern in den Abend rein,
bis der Mond sich zum Zenit erhebt.

Lisa Nicolis

19.6.24

Eine andere Welt


 

Weißkohlbilder


Und als KI sich drum bemühte,
wurde aus Weißkohl eine Blüte.


Heute keine Lyrik, nur Bilder, die entstanden sind, als ich KI mit einem Bild von einem Kopf Weißkohl gefüttert habe und sie bat, mir ähnliche Bilder zu generieren. Das Bild, das mir aus der Vierergruppe dann am besten gefiel, wurde wieder hochgeladen und es ging so weiter, bis ich genug hatte, denn KI kennt keine Grenzen und bietet dir eine unbegrenzte Anzahl an Kreationen. Alle 96 kann ich nicht auf einmal zeigen, das wäre auch zu langweilig. Für jene, die sich für sowas nicht zu schade sind, viel Spaß!