
Dem Einen bin ich viel zu klein,
bemitleidet mein bied'res Sein.
Dem Andren bin ich viel zu groß
beneidet und umgeht mich bloß.
Der Dritte gönnt mir jederzeit
die seichte Mittelmäßigkeit.
Ein jeder legt sich was zurecht,
mal bin ich falsch, mal bin ich echt,
mal bin ich grob, mal viel zu fein.
Es ist nicht leicht, ein Mensch zu sein.
Zum Glück weiß doch zum Ende hin
nur ich, wer, was und wie ich bin.
Lisa Nicolis

Für mich bist du einmalig ,so wie du bist. Wir tragen alle unseren Rucksack in dem Verschiedenes zu finden ist und das macht uns aus.
AntwortenLöschenLiebe Grüße deine Sieghild
Hallo meine liebe Künstlerfreundin,
AntwortenLöschenmancher bildet sich ein Urteil über seine Mitmenschen, ohne zu merken, dass er in einen Spiegel Eigenschaften von sich selbst sieht.Da wäre Innenschau manchmal hilfreicher.:)
Ach liebe Lisa, danke für dein wundervolles Geschenk in meinem Gb. Wow,- wie cool ist dieses Gemeinschaftswerk, ich bin voll begeistert.Danke!
Alles Liebe,
Gruß Helga
Liebe Lisa,
AntwortenLöschendu bist ein besonderer Mensch, viele Jahre schon begleiten mein Leben schon deine einmaligen Gedanken und Bilder. An dir zweifeln solltest du niemals, dich nicht irreführen lassen von andren Menschen, Du bist Du,
ein Mensch mit viel Herz!
Fühle dich umarmt von deiner Karin
Hallo, ihr Lieben, ein hässlicher Tag vorbei, kann erst jetzt antworten. In diesem Gedicht geht es um die Lebenserfahrung, die ich so gesammelt habe. Z.B
AntwortenLöschenhabe ich meine Wohnung immer, will nicht sagen geschmackvoll, sondern, nach meinem Geschmack eingerichtet. Soviel Geld hatte ich nie, dass ich sehr teure Sachen hätte kaufen können, aber irgendwie hatte ich es immer geschafft scheinbar, mein Heim so aussehen zu lassen, als wäre es teuer ausgestattet. Ich merke das nicht, nur manch einer kommt rein und sagt, wow, habt ihr eine schöne Wohnung. Andere setzen sich rein und schaun sich kein bisschen um, um nachher zu erzählen, mann, die haben es aber dicke, woher nur das Geld. Ein Beispiel nur, das mir einfällt. Ich lebe ein bescheidenes, normales Leben und der eine sieht es in der einen Extremen, der Andere in der andren Extremen.
Oder, wir leben hier seit dreißig Jahren und haben unsere Nachbarn so richtig verwöhnt. Brauchte der eine den Peter für Waschmaschine anschließen, ging der Peter sofort, oder für die klemmende Schranktür reparieren, oder Gardinen anzubringen, oder egal was. Der Peter war immer wortlos und sofort bereit. Ehrenamtlich, versteht sich.
Die Lisa war für "der Fernseher läuft nicht", "kannst du mal mein Handy aufladen", "kannst du mir mal was ausdrucken, ausfüllen, E-Mail senden" usw.
Es gab keine Sprechzeiten, wir waren rund um die Uhr da. Die besten Nachbarn der Welt, sagten nicht nur die im Haus, sondern auch die gegenüber und sonstwoher um die Ecke.
Aber wir sind nicht mehr jung, sind gebrechlich und selbst der eigene Haushalt leidet darunter. Du musst endlich nein sagen. Und da wirst du bei manchen zum Feindbild.
Ich bin nun auch schon dickhäutiger geworden, aber zu einem Gedicht hat es gereicht;-))
Liebe Grüße an euch von Lisa
Aber beide