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17.3.20

Bleib gesund!

Glaube nie,
dass nur andere
deine schlimmsten Sorgen
lindern können.
Sie können dich
nicht immer begleiten.
Für dein Leiden
musst du dich selbst
stark machen.
Denn nur du
kannst dir immer
nah bleiben.

© Lisa Nicolis

16.3.20

Frühlingsnähe

Ich wünsche euch allen, die ihr hier reinschaut und jenen, die es nie tun werden, beste Gesundheit und Wohlergehen.

15.3.20

Was ist groß, was ist klein?


Der Moment ist da, wo man sich fragt, warum es manchen Menschengemeinschaften so gefällt, wenn sie sich großprotzig als Großmächte bezeichnen und fühlen dürfen. Manchmal kann es sogar einem unsichtbaren Etwas gelingen, aus Großmächten Kleinmächte, besser gesagt Kleinmachtlose zu machen. Selbst eine Atombombe, die schrecklichste Waffe der Gehirnlosen, kann plötzlich banal wirken, wenn die Natur ihre gute Laune verliert, siehe Erdbeben, Überschwemmungen, Tornados oder aktivierten Viren. Und der Mensch besinnt sich, leider nur für kurze Zeit, dass er Gast auf diesem Planeten ist und tut so, als sei er unsterblich.
Bin ich froh, wenn sich das Kratzen in meinem Hals und die laufende Nase als Erkältung entpuppen...!
Lächerlich, ich höheres, intelligentes Wesen, soll von diesem Nichts entwaffnet werden?


10.3.20

Frühling in mir


Sing uns den Frühling herbei,
Vogel,
aus den Säften der Bäume,
aus dem Staub der Erde
und aus meinen Adern,
wo er seit Anbeginn
klammert.


© Lisa Nicolis

8.3.20

Das Fenster zur Welt

Hin und wieder
hatt ich was aufgebaut,
mal ein Schloss,
mal ein Fenster,
das in die Ferne schaut.
Sah den Sand,
wenn ich ihn formte,
meist vom Wind verwehn.
Meine Schlösser, 
 wie die Zeit,
blieben selten stehn.
Waren aus Sand,
selbst der Sand
purer Traum
Nur dieses Fenster,
weit tastend 
die Zeit und den Raum,
steht wohl so lange da,
bis mein Leben es hält. 
's ist mein offenes Herz
hin zur Welt.


© Lisa Nicolis

2.3.20

Wettertief

Kommt ein Wind auf leisen Sohlen,
haucht mir Wolken in das Haus,
Gruß des unsichtbaren Blaus,
das sich kalte Tiefs jetzt holen.

©Lisa Nicolis

21.2.20

Februarsturm


Der Himmel zieht an uns vorbei
mit Tränensäcken voll bepack.
Die Bäume greifen, winternackt,
ins alltagsgraue
Einerlei.

Am Fenster rüttelt
schon der Wind.
Und während er die Scheiben kratzt,
vor Übermut und Zorn zerplatzt,
  der Himmel sich im Tag verrinnt.

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Ein Sturm zieht auf, mein Herz wird schwer.
Das Licht geht aus in dir und mir.
So ausgebrannt! Nun staunen wir
-kein Licht,
wo kommt der Schatten her? 
 
Knips an dein Lächeln, hell’ den Blick,
schaue mir froh das schwere Herz.
Und lächelst du mich hin zum März,
kommt flugs
das Himmelsklar zurück.

© Lisa Nicolis

10.2.20

Einen schönen Tag, trotz der stürmischen Sabine!

Der Stoff für Kunst

Über nackter Wirklichkeit
zieht dahin ein Zauberdunst,
schweben Träume, Göttlichkeit.
Daraus webt so mancher- Kunst.

© Lisa Nicolis

Ich beziehe mich nicht auf meinen Kitsch, sondern auf jene, die den Stoff dazu l
eihen.

8.2.20

Stimmungstief

Heute gilt es, keine Luftschlösser zu bauen,
denn die Luft ist dick und eisigkalt.
Träge fließt der Lebenssaft im Morgengrauen
und du fühlst dich hundert Jahre alt.

Deine Stimmung haust in dunklen Wetterhütten
und dein Wille liegt auf Lagerstroh.
Reg dich nicht, du wirst die letzte Kraft verschütten
und es nützt dir gar nichts, sowieso.

Lass dich einfach wochenendlich hängen,
heute ist kein Hochdruck noch in Sicht.
Löse dich von deinen grauen Alltagszwängen.
Wart’ auf Licht, das dieses Dunkel bricht.

© Lisa Nicolis

5.2.20

Februar





Noch liegen erdgeborgen Farben
im Dunkeln, ahnend Licht und Wonne.
Im Stillen heilen schon die Narben
und lechzen träumend nach der Sonne.

Der Winter zählt bald seine Tage,
er räumt schon auf Gehölz und Fluren.
Im Herz ich erste Blüten trage,
doch meine Seel' noch seine Spuren.

Auf meiner Bank in Ufernähen
mit Duft vom See und Bäumerinden
werd' bald den Frühling ich erspähen
und meine Sonne wieder finden.

© Lisa Nicolis