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24.9.21

Windböen


Windfinger klopfen an Scheiben,
rütteln an herbstmüden Bäumen,
wecken mich aus meinen Träumen,
um mich im Geist mit zu treiben.
 
Himmelslicht blitzt aus der Ferne.
Kalt, und schon länger, die Nächte
irren durch Nebelgeflechte
längst schon erloschener Sterne.
 
Lausche ins nächtliche Toben,
ängstlich verschleiert die Blicke.
Baue mit Demut die Brücke
zu einer Stille von oben.
 
© Lisa Nicolis

 

2 Kommentare:

  1. Liebe Lisa,
    Melancholie mit Deinen Worten hübsch verpackt, eine kleine
    Melodie erklingt in mir, die ich Dir gedanklich sende um
    Deine Seele zu erfreuen.
    Sei lieb umarmt von mir in Verbundenheit, Karin

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  2. Danke fürs Reinschauen, liebe Karin. Heftige Windböen machen mir immer etwas Angst, weil ich meist mit gekipptem Fenster schlafe, sommers mit nur angelehntem Fenster und bei einem Windstoß flogen mir schon öfter Sachen um die Ohren :-))

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!