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26.12.21

Winter am See

 

Der Mond ist in den See gefallen.
Das Wasser saugt es auf, das Licht.
Ans Ufer wellt es sich kristallen,
wo sacht der nasse Spiegel bricht.
 
Gespenstisch steigen Nebelschwaden
die Böschung aufwärts, hoch zum Strand.
Verirren sich wie Traumplejaden
und lassen Glimmerspur’n im Sand.
 
Die Nacht liegt im Gezweig der Wälder
und hüllt das Land in tiefe Ruh.
Das Brot im satten Leib der Felder,
träumt jetzt schon seiner Reife zu.
 
© Lisa Nicolis

2 Kommentare:

  1. Was für lyrsich schöne Gedanken liebe Lisa,
    man kommt ins träumen, ein schöner Abschluss des
    alten Jahres, der die Hoffnung für das neue Jahr insich
    trägt.
    Sei lieb gegrüßt von mir, eine liebe Umarmung die du hoffentlich
    fühlst und alles alles Liebe wünsche ich dir für das neue Jahr,
    von Herzen und in Verbundenheit, deine Karin

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  2. Meine liebe Karin, ich freue mich, dass du dich gemeldet hast und mein Gedicht dir für einen Augenblick durch die Seele gegangen ist. Danke fürs reinschauen. Allerwärmste Grüße zu dir von Lisa

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!