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10.1.22

Januarmorgen



An dem dunstig dunklen Schweigen
schleicht empor ein fahles Licht,
`s ist ein Knistern in den Zweigen,
wenn der müde Schneesaum bricht.
 
Irgendwo im Erdenschatten
reift die Morgenröte schon
und am Himmelsrand ermatten
Stern’ und Mond wie weißer Mohn.
 
Eisig ruht die weiße Stille
wie ein Grabtuch überm Wald,
doch der Äste Rindenrille
birgt schon ahnungsvoll ein Bald.
 
© Lisa Nicolis

4 Kommentare:

  1. Liebe Lisa,
    romantische und lyrisch herrliche Worte, die eine kleine Melodie
    in mir erklingen lassen.
    So kann ich den Tag mit Musik in mir beginnen, habe Dank dafür.
    Sende dir einen lieben Gruß in deinen Tag, fühle dich umarmt von
    deiner Karin

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  2. Liebe Karin, es ist immer wieder schön, von dir zu hören. Ich versuche nun schon das dritte oder vierte Mal, dir auf diesem Wege zu antworten und es gelingt mir nicht. Ein neuer Versuch, in dem ich dir danke sage und dich ganz herzlich drücke, Lisa.

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  3. Ja, Karin Lissi hat recht, der Rhythmus deines Gedichtes "Januarmorgen",ist wie Musik.
    Schicke dir liebe Lisa einen lieben Gruß,
    deine Helga

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  4. Liebe Helga einen ganz herzlichen Dank für deine so warmen Worte, die mich in diesem Moment, wo ich aus irgendeinem Grund vor mich hin bibbere, gerade recht kommen. Sende dir trotzdem warme Grüße und alles liebe. Lisa

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!