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11.9.26

In meiner Einsamkeit


 
Baum der Hoffnung 
 

Ich sitze hier, wo selbst die Zeit 
zu Stein geworden ist. 
Der Wind hat meinen Namen 
aus der Erde fortgetragen, 
mein Angesicht 
dem Tuch der Jahre überlassen. 

Unter den Füßen 
wurzelt das Erinnern, 
verdreht sich, hält mich fest 
an einem Ort, 
der längst nicht mehr der meine ist. 

Am Horizont 
stehen die Stunden wie Ruinen 
und keine kommt wieder zurück. 
Nur dieser Baum 
kann nichts davon begreifen, 
 treibt doch aus dürrem Holz 
sein zartes Rosa 
und lässt mir Blüten  
auf die Tage fallen.

Vielleicht 
muss ich nicht wissen, 
warum er's tut. 
Vielleicht genügt's, 
dass hier für mich 
noch Hoffnung blüht.



Lisa Nicolis


KI hat mich, mit der Freude zum Bilder erstellen, dazu gebracht,
dass mich neuerdings nur diese Bilder inspirieren ein Gedicht
zu schreiben. Ich müsste mich beherrschen, Bilder zu generieren,
denn abhängig von KI zu werden, ist kein gutes Gefühl. Es ist 
fast wie Verrat an das Leben.