Baum der Hoffnung
Ich sitze hier, wo selbst die Zeit
zu Stein geworden ist.
Der Wind hat meinen Namen
aus der Erde fortgetragen,
mein Angesicht
dem Tuch der Jahre überlassen.
Unter den Füßen
wurzelt das Erinnern,
verdreht sich, hält mich fest
an einem Ort,
der längst nicht mehr der meine ist.
Am Horizont
stehen die Stunden wie Ruinen
und keine kommt wieder zurück.
Nur dieser Baum
kann nichts davon begreifen,
treibt doch aus dürrem Holz
sein zartes Rosa
und lässt mir Blüten
sein zartes Rosa
und lässt mir Blüten
auf die Tage fallen.
Vielleicht
muss ich nicht wissen,
warum er's tut.
Vielleicht genügt's,
dass hier für mich
noch Hoffnung blüht.
Lisa Nicolis
Vielleicht
muss ich nicht wissen,
warum er's tut.
Vielleicht genügt's,
dass hier für mich
noch Hoffnung blüht.
Lisa Nicolis
KI hat mich, mit der Freude zum Bilder erstellen, dazu gebracht,
dass mich neuerdings nur diese Bilder inspirieren ein Gedicht
zu schreiben. Ich müsste mich beherrschen, Bilder zu generieren,
denn abhängig von KI zu werden, ist kein gutes Gefühl. Es ist
fast wie Verrat an das Leben.

