Die Wolken fallen tropfenschwer zur Erde,
sie sickern in die sonn’gestemmten Ritze.
Der Boden fängt es durstig auf, das Strömen,
und dampfend weicht die angestaute Hitze.
Der Sturm ist jetzt vorbei, die Luft ist klarer.
Der Regen liegt als Duft noch auf den Gärten.
Die Menschen trau’n sich wieder aus den Häusern,
um all den wüsten Schaden zu bewerten.
Im Hof, auf dem Asphalt, ganz selbstverständlich,
sich Pfützen nehmen Zeit nach all dem Rinnen
und ruhen wie zerstreute Spiegelscherben.
Paar Wolkenfetzen spiegeln sich nur drinnen.
Dreikäsehoch steht still am Rand der Pfütze,
bestaunt das Stückchen Himmel vor den Füßen.
"Ach Mama, bitte komm doch nicht so nahe,
du könntest reinfallen und in den Himmel fließen!"
Lisa Nicolis
Der Spruch stammt von meinem Ältesten, als er drei Jahre alt war.


Ja jeden Tag bewußt leben, es könnte der letzte sein liebe Lisa. Freut mich dass dir nix passiert ist. Hier knallen gerade von allen Seiten solche traumatische Nachrichten bei mir rein.:(
AntwortenLöschenDie Worte von deinem Ältesten waren sooo süß und lieb, das Bild passt super dazu.
Drück dich ganz fest und vielen Dank für deine lieben Besuche.Halte weiter die Ohren steif und dass die Hitze dich nicht umhaut, wir hatten heute schon 34 Grad...
Deine Helga
Ein süßes Bild, einfach wieder "umwerfend" auch deine herzliche Worte dazu.
AntwortenLöschenDiese Unwetter zerstören so vieles und oft wird es einem angst und bange.
Wir haben seit langer Zeit noch keinen Regen abgekommen und die Hitze die zur Zeit herrscht ist die Hölle für mich.
Die Ausdruckweise eines dreijährigen Kindes versetzt einem oftmals in Erstaunen und sie sind einfach niedlich..., das erlebe ich zur Zeit bei dem Bub meiner Freundin.
Allerliebste Grüße zu dir von mir, in Verbundenheit deine Karin
Dankeschön, meine liebe Karin. KIndermund ist etwas Einzigartiges. Ich hatte schon immer bedauert, nicht aufgeschrieben zu haben, was meine Kinder so von sich gaben. Besonders der Jüngere war zum Dahinschmelzen. Wenn ich morgens im Büro erschienen war, war die erste Frage meiner Kolleginnen nicht, wie geht es dir, sondern, was hat Adrian schon wieder gesagt?
AntwortenLöschenBei meinem Urenkel habe ich dann, natürlich weil er zwei- dreimal pro Woche, oder Tage hindurch, bei mir war, alles aufgeschrieben. Und das hat sich gelohnt, denn, was da alles aus seinem Mund gekommen ist, daran erfreuen wir uns bei verschiedenen Gelegenheiten noch immer. Obwohl der mit seinen jetzt 12 Jahren weiterhin so witzig ist, dass man einfach nur staunt, woher die Lacher kommen. Und ich freue mich, denn mit ihm kann man so richtig Spaß haben.
Kindermund hat Gold im Mund.
Einen schönen Tag dir und komme gut und gesund über diese Hitzewelle hinweg. Knuddels von Lisa.
Ach, liebe Helga, dich habe ich fast übersehen, entschuldige!
AntwortenLöschenEs tut mir leid, dass du schlimme Nachrichten zu ertragen hast. Manchesmal ist es so im Leben, dass nicht nur etwas einem das Leben erschwert, sondern allerlei Schlechtes oder Böses gleich massenweise auf einem einprasseln. Ich hoffe sehr, dass du dich nicht weiterhin mit Dingen befassen musst, die dich ärgern oder schmerzen. Ich wünsche dir alles Liebe und das Beste heute und für immer. Lass dich drücken von Lisa
Liebe Lisa, manches bleibt und wird nicht fortgespült.
AntwortenLöschenDie Sorge um dich, war das Wichtigste ,was deinem kleinen Sohn damals, sofort
in den Sinn kam und gesagt werden musste.
Die Kleinen haben so manchen Lacher und auch ernstere Sachen herausgebracht.
Hab einen angenehmen Sonntag der nicht so warm ausfallen möge.
Liebe Grüße zu dir
Liebe Sieghild, kam dass man merkt, man hatte Besuch, ist der Besuch schon leider weg. 😁. Schön, dass du reingeschaut hast. Ja, die "Kleinen", die alle schon größer sind als ich. Seit kurzem grüßt mein Enkelchen beim nach Hause gehen mich mit einem sehr zutreffenden " tschüss Dornröschen". Das lässt den Abschiedsschmerz etwas abklingen, weil ich immer lachen muss. Dir auch einen heiteren Tag und liebe Grüße von Lisa
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