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13.8.26

Diese Berliner Straßen...




Diese Berliner Straßen...


Mein Rollstuhl ist seit gestern da,
heut ruckele ich, hopp- sassa,
gemächlich über Stock und Stein.
Das Leben kann auch lustig sein.

Nur leider sind die Straßen hier
eher fürs Frauchens Wau -getier,
denn jedes Hopp und das Sassa
bringt mir, trotz Freud, mein Drama nah.

Zu Hause steige ich vom Pferd
und bei Berührung mit der Erd
du glaubst es nicht, es ist kein Prank,
ich wurd im Rollstuhl oceankrank.

Echt, bin jetzt, richtig syndromal,
wie ein Tourist bei Hai und Wal.
(Nun meckere nicht über'n Prank,
denn ich bin ehrlich ostseekränk.)



Lisa Nicolis


Da das Gedicht einen wahren Hintergrund hat, seien alle
 Rollifahrer der Gegenwart und Zukunft gewarnt, beim zweiten
 Mal Rollifahren, die größte Geschwindigkeit einzuschalten.
 Selbst wenn man merkt, dass der Partner längst nicht so weit
 ist! Jäh! Und welch Spaß das macht, sich auf der Stelle zu
 drehen!
Schnellfahren, das geht auf dem Land, aber nicht in einer
 Großstadt mit holprigen Gehwegen und halbherzig 
abgesenkten Bordsteinen.
Danach sieht der Partner besser aus...
Danke KI,Sam, dass Du allen Blödsinn mitmachst.
 

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!