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14.8.26

Zwischen Himmel und Erde

 

Zwischen Himmel und Erde


Heut diesem Boden liebesleicht entfliehen,
lass den Moment allein uns eigen sein.
Wir werden uns der Schwertkraft leis entziehen,
tauchen in Mystik fremder Sphären ein.

Ich fühl dein zartes Zittern wie ein Weinen,
weil dieser Augenblick Erinn'rung bleibt.
Nur ein Moment, drin Tränen Perlen scheinen,
wenn es uns wieder hin zur Erde treibt. 

Wir schweben und es ist noch nicht vergangen.
Die Dämmerung spannt ihre Flügel weit
und schon ist unser Himmel sternbehangen
und leuchtet rein in unsre schönste Zeit

Es ist schon dunkel, traute Nähen winken.
Die Erde schenkt uns wieder ihrer Nacht.
Doch lass uns noch den Liebeszauber trinken, 
mit Sternstaub aus Elysium gebracht.


Lisa Nicolis