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20.8.26

Zwischen den Zeiten




Zwischen den Zeiten


Der Abend schüttet Gold aufs stille Wasser,
der Tag wird müd und lehnt sich an die Nacht.
Am Ufer stehen Blumen, immer blasser,
als hätte schon der Frost an sie gedacht.

Noch trägt der See des Sommers Farbenwärme,
der Sonne Strahl im Blau sich schon verliert,
doch über ihm, als käme es von ferne,
schwebt leises Ahnen, dass bald Herbst regiert.

So steh ich still. Die Zeiten dürfen gehen.
Der See bewahrt ihr Kommen und ihr Fliehn.
Und manchmal muss man gar nichts mehr verstehen,
nur bleiben, schauen und mit ihnen ziehn.



Lisa Nicolis
 
 

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Danke für das Fünkchen Zeit, das du mir geschenkt hast!